Remote Viewing Akademie
Schulung - Forschung - Beratung

Von Beginn an RICHTIG Remote Viewing lernen:
Remote Viewing in Forschung, Praxis und Lehre - seit 1996


Die RV-Akademie bietet die erfahrensten Seminarleiter im deutschen Sprachraum, standardisierte Inhalte, persönlich angepasstes Coaching, sehr kleine Gruppen, Zertifizierung nach Abschluss jedes Blockes, Nachbetreuung und evtl. Projektbeteiligung. Wir bieten auch Kontakte im größten deutschsprachigen Netz von Absolventen jeder Stufe. Über 80% aller RV-Anbieter im deutschsprachigen Raum wurden hier ausgebildet.
Weitere Informationen auf der Seminarkonzeptseite oder durch unsere Seminarbetreuung (info(at)rv-akademie.de). Besuchen Sie auch Manfreds Blog: der persönliche aktuelle Kommentar von Manfred Jelinski, auch aktueller Kommentator bei Raum & Zeit.

Diese Webseite ist vielleicht nicht so modern und stylish wie andere, das liegt daran, dass wir unser Kerngeschäft in der Ausbildung in und Verbreitung von Remote Viewing sehen und nicht in Grafikexperimenten und SEO. Dafür hat sie fundierte Inhalte und ist frei von Werbung, GIFs und Pop-Ups.

Wir wünschen entspanntes Lesen!


von ManfredJelinski

Die Gehirnforschung reklamiert ja für sich, in den letzten Jahrzehnten nicht stehengeblieben zu sein. Und wenn man wissenschaftliche Newsticker liest, kann es einem auch so vorkommen, als ob wir bald das gesamte Gehirn und seine Vorgänge enträtselt haben werden. Und dann natürlich auch erklären können, wie und warum Remote Viewing funktioniert.
Ehrlich gesagt, so euphemistisch sehe ich das nicht und ich benutze weiterhin Modelle, die manchen Menschen altbacken und überholt erscheinen, dafür aber auch für Leute, die sich weniger mit Psychologie und der Erforschung cerebraler Vorgänge beschäftigen, einleuchtend und nachvollziehbar sind.
Da ist zum Bespiel die Theorie der verschiedenen Aufgaben der linken und rechten Gehirnhälfte. Aufgrund von Erfahrungen im Gehirnlabor von Günter Haffelder haben wir festgestellt, dass sich Kognition und Denken für den Alltag, also Verstandesleistungen, weitgehend in der linken Hemisphäre abspielen und Kreativität und RV in der rechten.
Das war die einleuchtende Theorie der 90er Jahre, die auch in Managerschulungen verwendet wurde und dazu führte, nicht immer nur der Logik zu folgen.
Inzwischen ist einige Zeit vergangen und Psychologen bemerken süffisant, dass einiges an Forschungsarbeit geleistet wurde und diese Zuordnung durchaus nicht so eindeutig sei.
Sprachfunktionen beispielsweise sind über verschiedene Bereiche verstreut.
Das will ich nicht anzweifeln und habe schon immer darauf hingewiesen, dass die Links-Rechts-Theorie nicht so ultimativ zu verwenden ist.
Das weiß auch Günter Haffelder, dessen Technik darauf abzielt, dass  im Notfall auch andere Gehirnregionen Funktionen  von Bereichen übernehmen können, die beispielsweise durch einen Infarkt zerstört wurden.
Trotzdem ist das links-rechtshemisphärische Modell noch immer ein wertvolles Bild, bestimmte Vorgänge zu beschreiben. Mit den Begriffen bewusst – unbewusst und unterbewusst tut man sich da schwerer, denn was wird durch diese Begriffe benannt? Das kollektive Unterbewusste von C.G. Jung oder doch nur Speicherfunktionen des Gehirns, die über Hippocampus und Hypothalamus angesprochen werden, die nur nicht ins Bewusstsein aufsteigen. Immerhin kann man die Tätigkeit der Hemisphären durch entsprechend angebrachte Elektroden messen und unterscheiden. Ich habe jedenfalls in all den Jahren meiner Ausbildertätigkeit bemerkt, dass eine nicht ganz treffende Beschreibung besser ist als eine, die keinerlei Einordnungen zulässt. Oder einfach zu kompliziert für einen normalen Interessenten ist. Ich sage zum Beispiel, dass bei einer Bilokation das vegetative System Daten aus der Targetregion bekommt, die auf die reale Umgebung des Viewers nicht zutreffen müssen. Niemand kann genau sagen, was im limbischen System als Mittler in diesem Moment genau vorgeht und es interessiert auch keinen. Wichtiger ist es, als Monitor in einer Session das Problem einer Bilokation zu erkennen und zum Schutz der Viewer einzugreifen.
Übrigens, wenn wir noch einmal auf den Aspekt der Sprachsteuerung zurückkommen, es ist schon so, dass sehr wohl die eher kreativen Funktionen rechts angesiedelt sind,  z.B. wird linkshirnig mehr die Syntax verarbeitet und rechthirnig mehr die Sprachmelodie.
Übrigens: dass die Emotionen rechtshemisphärisch sein sollen, haben wir aus den Erkenntnissen der Remote Viewing-Funktionen heraus nie behauptet. Was ich versuchte, ins Blickfeld zu rücken, wurde immer angegriffen. Aber die moderne Gehirnforschung belegt nun, dass Gefühle Anteile des Verstandes sind. Das aber wussten schon die Chinesen vor zweitausend Jahren: um an extrasensorische Wahrnehmung zu kommen, muss man sich von Emotionen befreien. Es kommt immer darauf an, was man unter links und rechts versteht. Rechts, so sagt man in Remote Viewer-Kreisen, ist die Intuition zu Hause, und das bedeutet die Verarbeitung von aus der Matrix „heruntergeladenen Informationen“.
Von Emotionen war nie die Rede.
Letztlich ist auch die Links-Rechts-Erklärung nicht unbedingt nötig. Viel besser kann man die Vorgänge beim Remote Viewing mit zwei unterschiedlichen „Programmplattformen“ des Gehirns erklären. Da ist zum einen die serielle Arbeitsweise, die man mit einem Windowscomputer vergleichen kann. Und das, was man immer „rechts“ nennt, ist eigentlich ein non-serielles, eher gleichzeitig, sozusagen in Clustern arbeitendes, Funktionsystem. Das aber ist außerordentlich schwer zu messen. Da ergeht es der Gehirnforschung ungefähr so wie der Atomphysik, die eine Menge offene Fragen hat, aber daran scheitert, dass man unterhalb der Planck-Länge nichts messen kann. Aber soweit scheint die Gehirnforschung noch lange nicht zu sein. Und deshalb gibt es für extrasensorische Forschung auch kein Interesse, denn, das wissen wir aus allen anderen Wissenschaftsbereichen: Wo keine Theorie, da keine Forschung, weil man für „keine Theorie“ auch keine Gelder bekommt. Und das ist schade. So bleibt es bei der diffusen Feststellung: Irgendwas ist da.
Remote Viewer sind Pragmatiker. Wir wissen, dass es geht. Wir arbeiten damit. Wenn die Gehirnforschung dazu etwas herausfindet, soll sie sich gern melden.
Aber auf ganz anderen Gebieten wird wie wahnsinnig geforscht, nämlich wie man ein Gehirn beeinflussen kann, dass es besser auf die Werbung anspringt und das kauft, was ein Anbieter loswerden möchte. Das sind inzwischen die Ziele der Parapsychologie. Und dazu gehört doch Gedankenlesen, oder?
Da ist man in Japan inzwischen einen großen Schritt vorangekommen. Allerdings müssen die Forscher zugeben, dass ein angeschlossner Computer nur die Muster lesen kann, die vorher eingegeben wurden. Was die Qualität der Zuordnung angeht, müssen die Forscher allerdings zugeben, dass die Tätigkeit des Compuers nur als "raten" beschrieben werden kann. Zu unscharf sind die Gedanken des biologischen Denkapparates.

Aber das kann sich ja entwickeln. Und einbauen kann man solch eine Funktion sicher in jeden vernetzten Rauchmelder oder Küchengerät.

Der Mythos von den zwei Gehirnen Gehirn Geist 6/2006

Computer lesen per KI Gedanken

Der Computer, der Gedanken liest

Ethiker fordern jetzt Datenschutz für Gedanken

Japanische KI macht Gedanken sichtbar

Interaktion mit der Matrix

Alle diese Überlegungen führten auch dazu, sich mit dem interaktiven Aspekt des Remote Viewimng zu befassen. Es gab früher schon Andeutungen über eine „Stufe 7“ und ich hatte schon in den ersten Jahren Begegnungen damit gehabt. Nach meinen Erfahrungen war es zwingend, den Viewer nicht nur als Rezipienten zu betrachten, sondern auch den Aspekt, dass er wie alle anderen Personen auch Informationen in die Matrix hinauflädt.
Ich verzichtete jedoch zunächst darauf, hier zuviel an Informationen anzubieten und auch bestimmte, nicht existierende Grenzen zu diskutieren. Auch solche Themen wie eine Psychotherapie durch RV – 1998 schon bei meiner Frau ausprobiert, nachdem ihr Lieblingskater überfahren worden war, beließ ich zunächst im Schrank. (Erst vor wenigen Jahren gab es hier, auch durch befreundete Viewer angeregt, eine weitere Entwicklung.)

Auf jeden Fall setzte ich mich 2002 mit anderen Protokollen auseinander, fand aber beim Abgleich damit heraus, dass das CRV-Protokoll von Ingo Swann in allen Fällen überlegen war. Diese Diskussion fügte ich dann ins Lehrbuch 2 ein. Einige der Werkzeuge anderer Vorgehensweisen waren durchaus interessant und ich dachte, die Leser könnten davon etwas profitieren, wenn sie das eine oder andere ausprobierten.
2003, als der erste überregionale Remote Viewer-Verbund über das Internet ausgerufen wurde, hatte ich genügend Erfahrung mit Lernenden gesammelt, dass ich auch daran gehen konnte, den unübersichtlichen Werkzeugkasten der Stufe 6 zu ordnen.
Einige der Techniken hatten sich auch weiterentwickelt. Zum Beispiel fand ich heraus, dass man mit einem Zielgebiet oder einem Informationscluster darin so umgehen konnte wie im richtigen Leben mit einer Person. Natürlich ist zum Beispiel ein Tisch keine Person, aber das Gehirn hat die Form der Unterhaltung, also die Technik der Befragung und Beantwortung so sehr als Vorgehensweise implementiert, dass man ruhig darauf zurückgreifen konnte. Die Versuche, z.B. einen Tisch zu interviewen, waren so erfolgreich, dass ich dieses Werkzeug öfter mal benutzte.
Im Prinzip ist die Rubrik „Topics/Themen“ der Stufe 5 schon so etwas Ähnliches.
Die Ordnung der Werkzeuge nach Herkunft und Nutzen brachte auch mir einen besseren Überblick und einen neuen Spickzettel für intensive Sessions, wenn man mal nicht mehr wusste, was man als Monitor noch anwenden sollte.

 

Damit konnte man auch die Bewegungsübung, die wir kaum noch in voller Länge durchführten, überarbeiten. Später wurde diese Vorgehensweise durch Ed Dames als X-A/B-Technik veröffentlicht, als er daran ging, auch die Eingangsphase des CRV-Protokolls abzukürzen.
Meine Erfahrungen mit Remote Viewern brachten mich davon aber vollends ab, denn ich merkte, dass dieser kurzgefasste Einstieg den Neulingen einen frühen Erfolg verwehrte. Im Prinzip musste man schon geübt haben, um mit dieser Verkürzung nachhaltig Erfolg zu haben. Eine Begründung dafür fand ich erst Jahre später, als ich mir über die Umschaltprozesse im Gehirn klarer wurde.

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Der Umschaltprozess als treibende Kraft im Protokoll

2004 konnte man also seinem Verstand einen geordneten Werkzeugkasten zuführen um ihn von der Ernsthaftigkeit dieser Hellsehmethode zu überzeugen, sodass ich 2005 endlich daran gehen konnte, die heiklen interaktiven Effekte genauer zu beschreiben.
Schon in den 80er Jahren spekulierte man über eine Stufe 7, verband damit in Amerika aber ein noch besseres Wahrnehmen des Zieles, beispielsweise um dort zu lesen oder wörtliche Reden aufzunehmen.
Ich persönlich hielt das für weniger ertragreich – es reichte doch, wenn man wusste, worum es inhaltlich ging. Viel interessanter war aber der Umstand, dass wir in vielen Sessions nicht nur Bilokationen erlebt hatten, sondern auch dass jemand am Targetort den Viewer wahrnahm. Hinzu kam der Aspekt des Wünschens: Viele Leute behaupteten, sie könnten sich zukünftige Ereignisse herbeiwünschen und es gab sogar einige sehr erfolgreiche Bücher zu diesem Thema.

Ich hatte dazu selbst verblüffende Versuche durchgeführt und machte mir so einige Gedanken zu den Grundlagen. Außerdem hatte ich nicht vergessen, wie einige andere Sessions abgelaufen waren, in denen ich intrinsische Vorgänge des Viewers ansprach. Als ich „Tanz der Dimensionen“ zuende geschrieben hatte, traute ich mich noch nicht, hierüber etwas zu veröffentlichen. Nun schien die Zeit gekommen.
Lehrbuch 4 enthielt dann also die schon 1998 von mir projektierte Stufe 7 in einer CRV-Konfiguration.
„Da hast du aber ganzschön was in die Welt raus gelassen!“, kommentierte Stefan Klemenc aus Augsburg, der vom Schamanischen her gekommen war. Wir einigten uns, dass es in Ordnung sei, solche Techniken zu veröffentlichen anstatt sie geheim zu halten sodass einiges an Unwägbarem, was so durch die Szene geisterte, etwas entmythologisiert wurde. Und dass viele Geschehnisse nicht unbedingt schwarze Magie seien, sondern durch Unwissenheit und Schludrigkeit selbst verschuldet.
Andererseits fanden aber bestimmte native Techniken bestimmter Völker ihre Erklärung, zum Beispiel Regentänze, Heilseancen oder auch Voodoo.
All diese Arbeiten hatten natürlich auch die Konsequenz, dass man einem Beginner viel nachdrücklicher den Zugang ermöglichen konnte. Das war bitter nötig, denn immer mehr Intellektuelle interessierten sich für Remote Viewing.
Für mich selbst war es wichtig, die ganze Methode immer wieder einmal in Frage zu stellen. 2006 verglich ich noch einmal verschiedene Varianten, die sich in die Praxis des deutschen Remote Viewing eingeschlichen hatten und kam zu dem Schluss: Nein, ich bleibe bei der kaum veränderten Fassung von Ingo Swann 1985.

Da sich inzwischen eine recht rege Szene gebildet hatte, konnte man bei unseren Treffen aber auch über das Internet andere Leute kennen lernen, die nach eigener Aussage RV praktizierten. 2007 fanden sich aus diesem Bereich ungefähr ein Dutzend Personen zusammen, denen es daran gelegen war, die schon in den USA zu beobachtende Verwässerung der Methode zu verhindern. Dieses „Fähnlein der Aufrechten“ einigte sich auf eine Dachorganoisation mit dem Namen „Remote Viewing Akademie“ (RVA). Man einigte sich auf die genannte CRV-Version. Die Organisation sollte auch ein Zeichen für Quialität darstellen, denn inzwischen gab es einige Anbieter mit sehr dubioser Herkunft, Performance und Zielen unter dem Begriff Remote Viewing. Wir stießen hier auf ein Definitionsproblem, denn der erste Teil des amerikanischen Forschungsprojektes (1972-1984) benutrzte Methoden medialer Herkunft, hieß aber auch schon Remote Viewing.

2008 erfolgte aus der Praxis heraus eine Überarbeitung der Stufe 7 Anwendungen. Manche Werkzeuge aus dem interaktiven Bereich fanden ihren Platz in normalen Stufe 6-Sessions. Reden mit dem Target zum Beispiel wurde als St6- Werkzeug angewendet, wenn man mit normalen Metzhoden kaum noch vorankam.

„Was immer hier tatsächlich geschieht“, resümierte ich zu dieser Zeit, „es scheint, als ob unser Gehirn diese Art der Informationsgewinnung sehr gern benutzt, wahrscheinlich, weil man es auch aus dem „normalen Leben“ so gewohnt ist.“

Kurze Zeit später fiel mir ein altes „Spektrum der Wissenschaft“-Heft  beimUmräumen wieder in die Hände. Schon seit unseren Besuchen bei Haffelder war mir klar, dass das Swannsche Protokoll eine Umschaltung der Wahrnehmung bewirkt. Man konnte den Effekt im A/B-Ablauf der Stufe 1 wunderbar beobachten. 2010 kam ich durch den Anstoß eines Artikel in dem besagten Magazin, das sich mit den Funktionen ein es Amphibiengehirns beschäftigte, auf den wirklich genialen Hintergrund der CRV-Methode. Ich musste mir die Frage stellen, ob die Urheber des Protokolls genau diese Fakten wussten und den Ablaufplan dahingehend eingestellt hatten oder ob Ingo Swann das alles intuitiv gestaltet – sozusagen das RV-Protokoll an sich geviewt hatte.

Die genannten Forschungen zeigten auf, dass ein Gehirn tatsächlich in Stufen arbeitet. Amphibiengehirne sind nicht prinzipiell unterschiedlich, sondern nur sehr einfach gebaut, was die Schlussfolgerungen erleichtert.

Nachdem ein Sinnesorgan die eingehenden Reize in elektrische Impulse umgewandelt hat, werden sie in abgestufte Gehirnregionen geschickt, die sozusagen aufeinander aufgebaute Verarbeitungsprogramme besitzen. Am Anfang stehen sehr einfache Zordnungen für Helligkeit, Größe und Bewegungsart zum Beispiel der optischen Reize. Damit kann ein Frosch sehr gut überleben. Kleine, dunkle Bewegung unten ist vermutlich eine Beute, große Dunkelheit oben wahrscheinlich ein Storch oder ein anderer Fressfeind. Beim Menschen heißt das damit adäquate System Schutzreflex. Der Vorteil ist, dass wegen der kurzen Nervenbahnenwege sehr schnell regiert werden kann. Die Zeit, die nachfolgende, komplexer arbeitende Verrechnungen benötigen, ist zwar für höhere Lebewesen insgesamt sehr wichtig, in Extremsituationen aber zu lang.

Das CRV-Protokoll folgt genau diesem Aufbau, sodass im Gehirn nacheinander alle Instanzen von der Wahrnehmung durch die „normalen“ Gesichtssinne auf die Wahrnehmung durch ein extrasensorisches Organ umgeschaltet werden. Das ist desdhlab besonders genial, weil in diesem Fall unsere lebenslang gelernte Bewertung und Benennung von Eindrücken benutzt werden kann.

Ab 2012 bezog ich diese Erkenntnisse des Umschalteffektes in die Trainingserklärung ein. Der Vorteil zeigte sich besonders bei linkshemisphärischen Interessenten. Der Verstand konnte sich durch diese Erkenntnisse mit dem Vorgang des Viewens, an dem er nur als formulierender Dienstleister beteiligt war, besser arrangieren.

2014 konnte ich diese Inhalte für eine Publikation ausformulieren, die dann 2015. erschien: „Remote Viewing in Theorie und Praxis“

Konsequenzen und Erfahrungen damit stellten den größten Teil meiner fachlichen Veröffentlichungen der Forschungsergebnisse und Veränderungen in der Ausbildung bis 2017 dar.

In all diesen Erkenntnissen lag auch der Schlüssel für die Anpassung an verschiedene Menschentypen, auch warum man aus Büchern so schwer lernen kann. Das geschah sozusagen gerade rechtzeitig, denn inzwischen hatte mehr und mehr die Berufsgruppe der mit IT Beschäftigten die Remote Viewing-Technik entdeckt, also Leute, die ihre Gehirn fast ganztägig streng linkshemisphärisch benutzten. Sie konnten nun solche „mystisch-esoterischen“ Vorgänge ohne Verwirrung akzeptieren.

Heute, über 20 Jahre nachdem Remote Viewing nach Deutschland kam, können wir diese Technik problemlos allen Interessenten nahebringen und uns endlich mit der Lösung von Problemen durch diese Technik beschäftigen. Und dafür benötigen wir die Akzeptanz und Mithilfe aller Menschentypen.

 

Archetypen und Ideogramm

von Manfred Jelinski

In neuer Art der Betrachtung des Protokolls wurden die Archetypen als B-Aspekt in der Stufe 1 nun zu einem Ventil für den Intellekt, der nach der rechtshemisphärischen Tätigkeit des Ideogramm-Abfragens eine Spannung aufbaut, die entladen werden muss. Er braucht die Gelegenheit, sich auch einmal zu äußern. Damit aber verbunden ist die Gefahr, dass die Äußerung falsch ist. Denn der Viewer hat in der Stufe 1 noch keinen sicheren Arbeitsmodus zwischen den Gehirnhälften.

Damit aber ist das amerikanische Modell, das darauf aufbaute, dass man in den Jahren der PSI-Einheit frühzeitig vom Viewer wissen wollte, was im Target los ist, komplett konterkariert. Noch heute lassen amerikanische Trainer ihre Eleven die Archetypen büffeln. Deshalb gibt es am Anfang auch schlechte Ergebnisse, weil das Gehirn an dieser Stelle noch gar nicht in der Lage ist, diese Anforderung zu erfüllen. Natürlich kann man trainieren, hier weitgehend richtig zu liegen, aber es ist nicht wirklich sicher und damit vom Aufwand her verzichtbar.

 
Archetypen

 

Mit dieser Interpretation der Informationen aus den Messungen von Haffelder hatten wir nicht nur den amerikanischen Theorieboden verlassen, sondern die Ergebnisse der Trainees verbesserten sich schlagartig. Erste Sessions führten zu Ergebnissen, wie sie früher erst von sehr erfahrenen Viewern erreicht wurden. Nachdem ich 2000 mein erstes Buch mit diesen Ergebnissen auch an amerikanische Viewer, namentlich Paul Smith geschickt hatte, fand ich ein Jahr später ziemlich plötzlich die Theorie der beiden Hemisphären auf deren Internetseiten und in den danach erschienenen Büchern. Ich will nicht behaupten, diese Amerikaner wären nun plötzlich von deutschen Erkenntnissen erhellt worden. Viel wahrscheinlicher erscheint es mir, dass man es nun für angebracht hielt, die Ergebnisse der Gerhirnforschung öffentlich zu benutzen. Ich gehe mal nicht davon aus, dass man in Amerika diese Zusammenhänge noch nicht erkannt hatte.

Um 2001 war dann auch der Zeitpunkt, wo ich Interessenten sogenannte „Schnuppersessions“ anbot, die regelmäßig höchstes Erstaunen erzielten. Später im ersten Lehrbuch griff ich Gunthers Bezeichnung dafür „Kurz und schmutzig“ wieder auf und auch andere Anbieter übernahmen nun diese Vorgehensweise in ihr Angebot.
Der Paradigmenwechsel in der Betrachtung war, kurz gesagt, dass ich nun gezielt die Möglichkeiten des Organismus betrachtete, besser die Erfordernisse des Viewens umzusetzen.
Beibehalten wurde zum Beispiel ein kurzes Archetypentraining, nun allerdings mit anderem Ziel.
Generell ist festzustellen, dass eher Intellektuelle, also Personen, die im Leben sehr linkshemisphärisch tätig sein, sich auf Remote Viewing einlassen wollen. Menschen, die ohnehin eine niedrigere Barriere zwischen den Gehirnhälften haben, sind an hellsichtige Effekte gewöhnt und haben sich in der medialen Szene organisiert.
Für Verstandesmenschen benötigt man einige Techniken, die ihnen helfen, von der lebenslangen Gewohnheit des Analysierens loszulassen. Das beginnt schon damit, dass sie nicht einmal einen spontanen Krakel zeichnen können. Weil er so sinnlos erscheint.
Also begann ich, die Interessenten durch schnelles Archetypenzeichnen daran zu gewöhnen. Ein Archetypenkrakel hat ja immer noch etwas Sinnvolles.

Des Weiteren musste man bei besonders hartnäckig intellektuell eingestellten Leuten beim Abtasten des Ideogramms beständig divergente Vorschläge machen. Damit wurde ihre Entscheidungsgewohnheit bedient, auch wenn sie nicht wissen konnten, was sie da gerade entschieden. Aber immerhin mussten  sie die Eindrücke nicht selbst generieren.

Als wichtigste Antipoden benutzte ich:

Hart – weich

Groß – klein

Hell – dunkel

Hoch – niedrig (Vorsicht: nicht tief, denn das ist sozusagen unter Normalniveau!)

Still oder beweglich (Macht es was oder ist es still?)

Selbst hartgesottene Denkmenschen, Computerarbeiter und Programmiere konnten so erfahren, wo der „Kick“ liegt.
Selbstverständlich kann man niemandem genau erklären, was er/sie mit der Wahrnehmung machen soll. Die große Unterschiedlichkeit der Menschen zeigt sehr schnell, dass jeder sein eigenes Arbeitskonzept für das Gehirn entwickeln muss. Als Ausbilder muss man eben die entsprechende Situation kontrolliert oft hervorrufen, bis die entsprechenden Schlüsse gezogen wurden.
Das ist auch die Hauptaufgabe eines Trainers, die im Selbststudium aus Büchern kaum erledigt werden kann. Dieses Problem erfahren auch diejenigen, die mit rein medialen Techniken arbeiten, sogenannte „natürliche Medien“. Ihre persönliche Umgangsweise mit der Matrix ist schwerlich auf ein anderes Individuum übertragbar.

All diese Erkenntnisse führten dazu, dass ich bei Beginn der Abfassung von Lehrbüchern wenigstens formale Arbeit leisten musste. Der Leser benötigt ordentlich aufgebaute Zusammenhänge, die auch außerhalb persönlicher Erklärungen nachvollziehbar sind. Dazu gehörte natürlich auch Arbeitsmaterial, Handouts und „Spickzettel“ mit Eselsbrücken.

 
Erstes Merkblatt für Training 2000, von neueren Ausbildern noch heute gern kopiert.

Lehrbuch 1Das Lehrbuch 1 enthielt deshalb auch eine andere theoretische Herangehensweise und reichte nur bis einschließlich Stufe 3. Schon Lyn Buchanan hatte erkannt, dass es einen Prozess gibt, der, ganz gleich, von welchem Standpunkt man es betrachtet, das Gehirn in den Status versetzt, kontrolliert Daten zu empfangen. So nannte er es die „Eingangsphase“.

Für mich war das ein Zeichen, hier zunächst einen Schnitt für eine Ausbildung zu machen. Grundsätzlich war ich der Ansicht, dass man Remote Viewing über die einzelnen Stufen hinaus begreifen muss. Ich lernte noch: einen Tag Stufe 1, dann einen Tag Stufe 2 und dann ein Tag für Stufe drei. Für eine Art ganzheitliches Begreifen der Methode präsentierte ich den Interessierten von Anfang an die ersten drei Stufen als Einheit. Auch das trug zu sehr schnellen Erfolgen bei und damit auch zur Stärkung der Motivation.
Nach diesem Block haben die Lernenden erstmal „den Kanal voll“ und es half der Gesamtqualität, auf diesem Status zunächst ein paar Wochen zu üben. Das war ja nicht sinnlos, das erzielte ergebnis konnte mit der Targetvorlage verglichen werden.
Natürlich bemerkte ich sehr bald, dass ich über die verwendeten Bilder sehr viel wissen musste, denn die Viewer brachten nicht nur das, was darauf zu sehen war, sondern auch Einzelheiten der Umgebung. Deshalb versuchte ich, soviel Fotos wie möglich aus eigener Produktion zu verwenden. (Glücklicherweise habe ich ein sehr großes Archiv von eigenen Filmen und Bildern.)

Im Verlauf der schnell ansteigenden Interessentenzahlen kamen natürlich auch Leute, die sehr schnell auf ferne Zielgebiete einsteigen konnten. Die meisten hätten nie gedacht, dass sie besonders „begabt“ sein sollten, aber mit dieser Methode passierten relativ oft Bilokationen, also Zustände, in denen der Viewer mit der Hauptaufmerksamkeit am Ort des Targets ist und körperlich darauf reagiert. Da sind Zielgebiete wie „Atomexplosion über dem Bikini-Atoll“ (immer noch gern von den Amerikaner verwendet) und „Mensch auf dem Mond“ manchmal ziemlich gefährlich. Denn in solchen Fällen reagiert das vegetative Nervensystem und versucht, den dort wahrnehmbaren Eindrücken entgegen zu wirken. Auf dem Mond führt das beispielsweise zu plötzlicher Hyperventilierung, weil die Lungen ja mit Luft versorgt werden müssen. „Denkt“ das Nervensystem.

Diese Vorfälle können zu ganz bedenklichen körperlichen Zuständen führen, die mich zwangen, über etwas nachzudenlken, was ich später „Herausführung“ nannte. Der Viewer, der hilflos in überwältigenden Eimndrücken zappelt wird mit „so-als-ob“-Aktionen aus dem Zielgebiet und auf die sichere Erde zurückgeführt. Ich hatte diese Technik schon in den 90er Jahren angewandt, nachdem eine Frau beim Target Mars ziemlich körperlich mitgenommen wurde und der Monitor sie lediglich die Session beenden ließ. Sie hing dann noch stundenlang in ihren Eindrücken. (Siehe „Tanz der Dimensionen“, Kapitel 7, „Begegnungen der 5. Art“)

 Später fand ich, dass sich namentlich auch Lyn Buchanan mit diesem Problem befasst hatte und eine generelle Prozedur vorgeschlagen hatte, mit der man sich vom Target distanzieren konnte. Er nannte diesen Vorgang „detox“, was soviel wie Entgiftung heißt. Eine Herausführung fand ich allerdings nicht in seinen Publikationen. Auf jeden Fall ging diese Problematik 2003 in die Abfassung des Lehrbuches 2. Teil mit ein, weil besonders in der Stufe 4 noch einmal eine große Gefahr für Bilokationen entstehen kann.

Die erste Session - damals und heute

von Manfred Jelinski

Wenn ich heute die damaligen Ausbildungs-Ergebnisse betrachte, muss ich feststellen, dass sich deren Qualität grundsätzlich von den aktuellen Leistungen unterscheiden. Aus heutiger Sicht sind die „Erfolge“ der ersten Sessions absolut ärmlich zu nennen. Zur Erklärung muss man einwenden, dass aus den vorgenannten Gründen noch immer eine große Vorsicht herrschte, etwas falsch zu machen. Deshalb hielt man sich genau an die amerikanischen Vorgaben. Es gab also zunächst einen langen Vortrag über die Grundlagen der Methode, in dem dargestellt wurde, dass man eigentlich nichts wusste. Man stellte sich den Hellsehprozess als ein „Herunterladen von Informationspaketen aus der Matrix vor, die man im Laufe der Sitzung mit der CRV-Methode entpacken musste.“
Besonders wichtig war den damaligen Ausbildern, dass die Viewer am Anfang bereits RICHTIGE Eindrücke hatten. Natürlich keine Analytischen Überlagerungen, also AULs, sondern Treffer im unscharfen Bereich der Archetypen, weil man auch glaubte, dass sich das Ideogramm aus diesen zusammensetzte und sich überhaupt der Körper des Viewers im Dienste des hellsichtigen „Anfalls“ in solchen Archetypen äußerte. Noch heute wird in Amerika von einigen Ausbildern hartes Archetypen-Trainieren gefordert.

In diesem Sinne sind auch meine eigenen ersten Sessions anzusehen:

erste Session 1

Session2Session 3

Bald jedoch kam ich darauf, dass man sich hier in eine Sackgasse manövriert hatte. Die Konzentration auf das „richtige“ Ideogramm behinderte mich nach den ersten Erfolgen und ich stellte bei den Sessions meiner Frau, die mit mir lernte, fest, dass die Qualität des Ergebnisses sich auch einstellte, wenn die Archetypen am Anfang nicht so genau getroffen wurden. Eine Erklärung ergab sich erst später.
Um aber meinerseits auch nichts verkehrt zu machen, bezeichnete ich auch die Archetypen bei dem Versuch mit unserer Sekretärin Martina noch als „Sprache des Remote Viewing. Das kann man sehr schön noch immer feststellen, weil diese Session für meinen zweiten RV-Film auf Video aufgezeichnet wurde und heute im Netz steht.
Die verschiedenen Besuche bei Günter Haffelder im Institut für Kommunikation und Gehirnforschung in Stuttgart brachten durch die neuen Erklärungen der cerebralen Vorgänge auch Änderungen im Verständnis und dann auch der Performance des Protokolls.lothar
Die Zuordnung von Funktionen zu den Gehirnhälften und die damit verbundenen Schlussfolgerungen erledigten als erstes die „Download-Theorie“.
In der amerikanischen Theorie lädt sich der Viewer mit dem Aufzeichnen des Ideogramms die Daten aus der Matrix herunter, die zu dem angesprochenen Target gehören. Durch die Benutzung des Protokolls sollten sie „entpackt“ werden. Später dann sollte man noch mehr Datenpakete an einer „Signallinie“ entlang empfangen.
De facto allerdings scheint es so zu sein, als würde man sich beständig um Kontakt zur Matrix bemühen. Möglicherweise ist die rechte Hemisphäre immer „online“, egal, was man sonst tut. Die Performance der Viewer erscheint wie ein beständiges Ping-Pong-Spiel der linken Hemisphäre mit der rechten. Wenn man es schafft, den Widerstand des Verstandes zu beseitigen, kann man die Informationen auch ins Bewusstsein „herüberholen“ und aufschreiben.
Ich fand diese Vorstellung faszinierend und mir wurde zum ersten Mal klar, dass alle einzelnen Schritte im Protokoll offenbar mehr als eine Funktion hatten.
Neben der offensichtlichen Ordnung der Eindrücke und der von Stufe zu Stufe komplexer werdenden Hinführung zu speziellen Eindrücken Stufe 1enthielt das Protokoll durch den reinen Ablauf auch die Anweisung an den Verstand, sich zu beschäftigen. Und diese Beschäftigung führte gleichzeitig zur Sicherung der Daten und durch den seriellen Aspekt zur immer weiteren Beschäftigung und damit Abschaltung des Verstandes. „Schlafen legen“, wie es Haffelder formulierte. Ich fand es schon etwas pervers, den Verstand mit der eigenen Einstellung zu schlagen.
Zu Beginn meiner Abenteuer mit Remote Viewing machten wir auch noch sicherheitshalber nach Stufe 3 eine Bewegungsübung, um die Signallinie zu verstärken. Wenn man sowieso online ist, ändert sich die Bewertung dieses Werkzeuges. Dann benötigt man es nur noch zur Reparatur, wenn irgendetwas schief geht, der Viewer allzu sehr abgedriftet ist und/oder der Monitor keine Ahnung mehr hat, wo sich der Viewer befindet.
Ich achtete fortan darauf, dass die Viewer in der Stufe 1 mehr taten als nur ein bis zwei Eindrücke abzufordern. Je mehr Tätigkeit, desto mehr Informationen und dadurch mehr Wegdrücken des Verstandes eben durch das Aufschreiben.

Als Beispiel hier zwei Ausfertigungen von Stufe 1, damals und heute. Willkürlich ausgewählte Arbeiten meiner Frau damals und einer heutigen Interessentin. Mehr Infos in Stufe 1 = mehr serielle Leistung des Gehirns = bessere Umschaltung der Wahrnehmung = mehr Erfolg für Beginner.

Für mich gaben die Ergebnisse der neuen Auffassung der Bedeuitung eines Targets Recht.

Das Target wurde nun zum Ankerpunkt für eine navigatorische Vorgehensweise. Man konnte irgendetwas nehmen, was nur entfernt mit dem Target zu tun hatte, wenn man als Monitor die Verbindung dazu kannte. Es kam dann nur darauf an, im Laufe der Session dorthin zu navigieren, wo sich die Lösung befand. Ich verglich das Target dann mit dem Taschentuch eines Gesuchten, das man einem Spürhund vor die Nase hält und ihn dann loslässt.

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Die deutsche Variante

von Manfred Jelinski

Was wir heute in Deutschland allgemein benutzen, sieht aus wie das originale CRV-Protokoll von Ingo Swann. Es ist auch weitestgehend identisch – erst beim Kontakt mit allen jenen, die in den letzten Jahren ausgebildet wurden, bemerkt man, dass im Prinzip nur die Grundstruktur stehen geblieben ist – der Umgang damit hat sich aber komplett geändert.

Das ist der seit Einführung 1996 abgelaufenen Zeit zu verdanken – geniale Taten haben Bestand, aber, wie ich gern in Seminaren formuliere, „mit dem fortschreitenden Wissen der letzten 20 Jahren können wir die Funktionen heute viel besser erklären.“ Das Konzept als solches ist optimal, der Umgang damit ist heute nur viel besser und damit auch die Ergebnisse. Das ist in allen anderen Wissensbereichen nicht anders. Häuser sehen heute immer noch so aus wie früher – die Herstellung weist aber deutliche Unterschiede auf und das Innenleben erst recht.
Weil ich ganz von Anfang dabei war, als Remote Viewing von zehn Deutschen aus den USA nach Deutschland gebracht wurde, kann ich die Geschichte der Veränderung berichten. Damit lässt sich sehr viel von der Wirkungsweise verstehen, genau so, wie es mir erging. Mit jedem Schritt steigerte sich das Wissen und die Effizienz.
Im Frühjahr 1984 setzte Ingo Swann nach einigen Diskussionen mit Harold Putthof vom SRI einen Lehrgang in die Welt, der normalen Soldaten Hellsehen beibringen sollte. Damals war der Lehrgang noch auf zwei Jahre veranschlagt und es scheint, als ob Swann die Prozedur währned dieser Ausbildungskurse erst im Detail entwickelte.
Dass es zu dieser Technik kam, ist wohl vorrangig der militärischen Sichtweise, etwas sei gut, wenn man es allen Soldaten beibringen könne, zu verdanken. In der Regel werden Schlachten durch einen guten Allgemeinzustand der Armee gewonnen, nicht durch geniale Einzelkämpfer, so die Doktrin.
Einer der ersten Schüler war Tom McNear. Swann lobte seine Fähigkeiten als „der ist besser als ich!“ Bevor McNear das Remote Vieiwng-Unit verließ, brachte er die Technik 1985 auf 41 Seiten als Memo zu Papier. Diese Aufzeichnung bildete die Grundlage für die ersten zivilen Ausbildungen innerhalb des 1989 von Ed Dames gegründeten Dienstleistungsbetriebes „PSITECH“. Dames war ebenfalls in der ersten Schulungsgruppe von Ingo Swann und sein erster Schüler hieß Courtney Brown.
Dames änderte die Aufzeichnungen von MCNear minimal um und schrieb „PSITECH Proprietary“ auf den Umschlag. Und so kam die Methode nach Deutschland – über die zehn Personen, die sich nach einem Vortrag von Dames anlässlich eines UFO-Kongresses in Düsseldorf im Oktober 1995 entschlossen, diese Methode in Kalifornien zu erlernen.
Ich traf drei davon im Herbst 1996, als sie gerade von diesem Lehrgang zurückgekehrt waren.
Da ich aus der entsprechenden Branche kam, fragte ich: „Könnt ihr das auch vor der Kamera?“, weil ich auf die spontane Idee gekommen war, ein Lehrvideo herzustellen.
SessionIm Dezember 1996 begannen die Dreharbeiten und ich sah zum ersten Mal das Prozedere.
„Sagt mal, warum macht ihr das denn auf Englisch? Das ist doch ein Umweg!“, fragte ich erstaunt.
„Wir begreifen die Wirkungsweise nicht ganz!“, war die Antwort. Deshalb haben wir Angst, den Effekt zu verlieren! In Englisch hat es funktioniert!“
„Aber das ist doch Blödsinn!“ sagte ich empört. (Ja, ich neige gelegentlich zu drastischen Aussprüchen, man möge es nachsehen.) “Der Effekt muss doch ein ganz allgemeiner sein, wenn behauptet wird, dass es jeder kann. Und in der Muttersprache hat man doch alle Feinheiten der Begriffsfindung. Deshalb muss es für Deutsche doch in Deutsch besser gehen als in Englisch!“
Nach einigen Diskussionen setzte sich diese Ansicht durch und Gunther Rattay, einer der drei, übersetzte Anfang 1997 das Manual ins Deutsche. (Wie wir später erfuhren, hatten schon mehrere Anbieter in Amerika, darunter Courtney Brown, dieses Protokoll aus markenrechtlichen Gründen verändert, siehe Lehrbuch 2. Wir setzten uns mit der Vorlage von Ed Dames auseinander, und in der Tat ist hier die geringste Veränderung gegenüber dem Ur-Protokoll feststellbar.)
„Und dann“, fuhr ich fort, weil ich natürlich aus einer ganz anderen Ecke der Betrachtung kam, „dann würde ich das Ganze nicht in einem Rutsch erlernen lassen. Das finde ich zu viel!“
Der Kurs bei Ed Dames umfasste zehn Tage für sechs Stufen mit zwei Ruhetagen. Aus kommerziellen Gründen ist das nachzuvollziehen. Besonders, wenn die Interessenten sehr weit weg wohnen, wollen sie nicht mehrmals anfliegen. (In Ausnahmefällen greifen wir auch heute noch zu dieser Möglichkeit - meist für Personen aus den Alpenländern bieten wir einen Gesamtkurs an.)
Wie die drei zugaben, waren sie tatsächlich nach dem Kursus erschöpft und auch ihre Vorstellung von der Welt wie durch die Mangel gedreht. Nach wiederum einigen Diskussionen stimmten sie der Aufteilung in drei logische Blöcke zu und so erlernte ich zusammen mit meiner damaligen Frau im April 1997 diese Methode schon in diesem Modus.

Selbstverständlich. Manche Menschen sind schon nach zwei Tagen mit komplexen Themen einsetzbar. Aber nur als Viewer. Nun, wird man einwenden, genau das wollte ich doch nur: Viewen!
Das ist richtig und auch wieder nicht. Nach einer Einführung von wenigen Tagen kann man keine Projekte durchführen, sondern nur als willfähriges Werkzeug einem „Meister“ dienen. Und das liegt an der Grundkonstruktion des Gehirns.
Der Ablaufplan von Ingo Swann, den wir noch immer in nur sehr leicht veränderter Art praktizieren, bringt das Gehirn dazu, die Hälfte zu aktivieren, die normalerweise vom Verstand zurückgedrängt wird – die intuitive Hälfte. Weil der Mensch tatsächlich und durch wissenschaftliche Untersuchungen bestätigt, im gleichen Zeitraum nur eine Leistung vollbringen kann, müssen wir uns entscheiden. Verstand oder Intuition?
Handelt man nach dem Verstand, kommt man zwar wunderbar im Alltag klar, hat aber keine extrasensorische Wahrnehmung. Will man „hellsehen“, stört der Verstand.
Die Lösung ist eine Art von Multitasking, indem das Gehirn seine Leistungen sozusagen als Drahtseilakt vollbringt und die Leistung im Prinzip ein Hin- und Herkippeln ist, um länger und mehr Informationen zu erlangen. Dieses Hin- und Herschalten braucht viel Energie und Übung.
Leichter wird es, wenn man die nötigen Vorgänge aufteilt. Eine Person lässt sich mehr auf das Viewen ein, eine andere führt, um die richtigen Fragen zu stellen. Diese nennt man dann „Monitor“. Tief in der Matrix und mit heruntergefahrenem Verstand kann das ein Viewer nicht leisten. (Außer man gibt ihm/ihr sehr einfache Fragen, was aber sehr schnell langweilig wird.)  Es hat sich immer wieder gezeigt, dass die wirkliche Arbeit vom Monitor geleistet wird, nämlich einen Weg zu den wirklich wichtigen Informationen in dem kosmischen Informationsspeicher zu finden. Und diese Arbeit will wirklich gelernt sein.
Natürlich gibt es immer wieder Menschen, die „nur mal so ein bisschen viewen“ wollen. Das ist völlig in Ordnung, aber dazu benötigt man keinen besonders ausgebildeten Viewer.

Die RV-Akademie bemüht sich, Leute auszubilden, damit sie den Prozess verstehen und deshalb autark handeln können.

Veranstaltungstermine

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Vortrag

 

19. Juni 2018, 19:00 Uhr in Stuttgart
Rosenbergstr. 50/1 (im "Entwicklungsraum")
70176 Stuttgart
Eintritt: 15,00 Euro

Anmeldung unter info@rv-akademie.de


07. September 2018, 19:00 Uhr in Köln-Riehl
Boltensternstr. 157
50735 Köln
Eintritt: 15,00 Euro

Anmeldung unter info@rv-akademie.de


27. Oktober 2018, 19:00 Uhr in Friedrichroda, Klosterpark Reinhardsbrunn
Reinhardsbrunn 7
99894 Reinhardsbrunn/Friedrichroda
Eintritt: 15,00 Euro

Anmeldung unter info@rv-akademie.de

 

09. November 2018, 19:00 Uhr in Köln-Riehl
Boltensternstr. 157
50735 Köln
Eintritt: 15,00 Euro

Anmeldung unter info@rv-akademie.de

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Workshops und Seminare außerhalb von Nordfriesland bei Manfred Jelinski

 


20./21.06.18 Workshop (bis zu 20 Teilnehmern) in Stuttgart, Rosenbergstr. 50/1, (die Teilnahme am Vortrag am 19.06. ist Voraussetzung). Anmeldung unter
info@rv-akademie.de

08./09.09.18 Seminar Block 1 (bis zu 6 Teilnehmern) bis einschl. Stufe 3 in Köln-Riehl, Boltensternstr. 157, (keine Vorkenntnisse nötig!)). Anmeldung unter info@rv-akademie.de 


22./23.10.18 Seminar Block 1 (bis zu 6 Teilnehmern) bis einschl. Stufe 3 in Friedrichroda, Klosterpark Reinhardsbrunn, (keine Vorkenntnisse nötig!)). Anmeldung unter info@rv-akademie.de


25./26.10.18
Seminar Block 2 (bis zu 6 Teilnehmern) bis einschl. Stufe 5 in Friedrichroda, Klosterpark Reinhardsbrunn, (das Wissen aus Block 1 wird vorausgesetzt). Anmeldung unter info@rv-akademie.de
 


10./11.11.18
Workshop (bis zu 20 Teilnehmern) in Köln-Riehl, Boltensternstr. 157, (die Teilnahme am Vortrag am 09.11. ist Voraussetzung). Anmeldung unter info@rv-akademie.de


19./20.11.18
Seminar Block 3 (bis zu 6 Teilnehmern) Stufe 6 in Friedrichroda, Klosterpark Reinhardsbrunn, (das Wissen aus Block 1 u. 2 wird vorausgesetzt). Anmeldung unter info@rv-akademie.de 


12./13.11.18 Seminar Modul A (bis zu 6 Teilnehmern) bis einschl. Stufe 4 in Köln-Riehl, Boltensternstr. 157, (das Wissen des Workshops und Vortrags wird vorausgesetzt) Anmeldung unter info@rv-akademie.de
 

14.-16.11.18 Seminar Modul B (bis zu 6 Teilnehmern) bis einschl. Stufe 6 in Köln-Riehl, Boltensternstr. 157, (das Wissen aus Modul A wird vorausgesetzt)
Anmeldung unter info@rv-akademie.de

 


weitere Termine folgen

+++Wenn Sie einen Vortrag bei sich organisieren möchten, dann sprechen Sie uns gerne an!+++

 

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Seminare in Nordfriesland bei Manfred Jelinski

(Die Auswahl des Blocks (1,2 oder 3) obliegt dem Erstbucher des jeweiligen Termins.
Die Module A und B beziehen sich auf Teilnehmer, die am Workshop in Wolfratshausen oder Köln bereits teilgenommen haben.)


02./03.06.18 (Block 1) belegt
05./06.06.18
(Block 2) 2 Plätze frei
09./10.06.18
(Block 3) 2 Plätze frei

30.06./01.07.18 (Block 2) 2 Plätze frei
07./08.07.18 belegt
14./15.07.18 (Block 2) 1 Platz frei

25./26.08.18 (Block 3) 2 Plätze frei
01./02.09.18 Plätze frei
01./02.12.18 Plätze frei

 

 

Die Remote Viewing-Ausbildung durch Mitglieder der RVA wird inhaltlich, formal und qualitativ ähnlich durchgeführt. Anläßlich der Gründung der RVA einigte man sich auf gemeinsame Standards in Form und Inhalt. Die Ausbildung wird in drei Blöcke aufgeteilt: Stufe 1-3 (Block 1), Stufe 4-5 (Block 2) und Stufe 6 (Block 3). So wird es möglich, innerhalb einer Ausbildung den Ausbilder zu wechseln. Als Ausbildungs- und Nachschlagsmaterial werden im Allgemeinen die Lehrbücher von Manfred Jelinski ausgegeben. Nach erfolgreicher Teilnahme wird ein Zertifikat für den jeweiligen Block ausgestellt. Unsere Trainer können Sie hier anschauen und ein Ausbildungskonzept finden Sie hier.