Man könnte auf diese Idee kommen. Entgegen allen Unkenrufen, Fachleuten und Verschwörungsbüchern sieht es mittlerweile deutlich so aus, als würde Griechenland auf keinen Fall die Euro-Zone verlassen. Hedge-Fonds haben darauf gewettet und fahren nun die ersten Gewinne damit ein, wie der Spiegel berichtet. Wir haben das bereits vor Jahren vorausgesagt. Nun bin ich nicht so vollmundig, behaupten zu wollen, dass diese internationalen Spekulanten unsere Seite gelesen hätten, um dann ihren Einsatz zu machen. Sie könnten durchaus auch eigene Remote Viewer beschäftigen. Diese müssten dann auch zum gleichen Ergebnis gekommen sein... auf der Ebene der größten Wahrscheinlichkeit. Also kein Grund zum Wundern.
Man kann sicher viele Gründe zusammentragen, warum Remote Viewing sich in Deutschland so breit etabliert hat, dass jeder, der eine mediale Methode anbietet, diesen Begriff in sein Angebot übernehmen muss. Ein Umstand ist aber sicher ohne Diskussion grundlegend gewesen: Die Untersuchungen der Methode in den Jahren 1997 und 1998 im Gehirnlabor von Günter Haffelder in Stuttgart. 
(Eigentlich beschäftigt sich Haffelder mit der „Funktionsreparatur“ des Gehirns bei lernschwachen Kindern sowie Infarktgeschädigten, aber auch mit der Optimierung von Sportlern. Mittlerweile ist seine Methode sehr bekannt geworden und man lädt ihn auch zu Gastvorträgen in Universitäten ein.) Nach einer Reihe von EEG-Messungen erklärte uns der etwas irritierte Forscher, er hätte „noch nie eine derart faszinierende Methode gesehen“, den Zugang zu den rechtshemisphärischen Funktionen des Gehirn zu finden und sie konsequent zu benutzen.
Was seine Erklärungen so wichtig machte, war der Umstand, dass diese Erkenntnisse nicht in der amerikanischen RV-Ausbildung vermittelt wurden, in keinem Handbuch standen, aber fundamental dazu beitrugen, die Vorgänge und die verblüffenden Erfolge zu verstehen. Waren zum ersten Versuch nur drei deutsche Viewer anwesend (Lothar Rapior, Tom T. und M. Jelinski), so folgten bald eine weitere Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut (z.B. Ausbildungsoptimierung, mit Gunther Rattay) und schließlich 1998 Reihenuntersuchungen, wozu sich zusätzlich acht deutsche Viewer einfanden.
Die Zeit ist reif für eine so merkwürdige Überschrift. Immer, wenn etwas funktioniert, springt man gern auf den fahrenden Zug. So erging es auch Remote Viewing. Darwin hätte seine Freude daran. Als Remote Viewing in den 90er Jahren in der Esoterik-Szene ankam, rümpfte man die Nase. Dann stellte sich heraus: es funktioniert, und zwar besser als alles andere. Flugs nannte man alles Remote Viewing, was irgendwie mit Extrasensorik und Intuition zu tun hatte.
Verständlich, aber nun funktionierte dieses auch nicht besser als vorher. Deshalb die Frage: was ist Remote Viewing nicht? Und, ganz wichtig, warum?
Die Herkunft von Remote Viewing ist rein wissenschaftlich. Man wollte definitiv wissen: gibt es PSI oder nicht, und wenn, wie funktioniert es. Dafür gaben staatliche amerikanische Stellen, darunter die Geheimdienste, ab 1970 einiges Geld aus. Dank der Beteiligten war die Forschung erfolgreich. Nach ca. 15 Jahren hatte man einen kompletten Fahrplan erarbeitet, der dazu führt, dass das Gehirn eines jeden Menschen hellsichtige Funktionen ausführen kann. Für diesen Anspruch der Wiederholbarkeit suchte man einen Namen, denn man wollte die wissenschaftlichen Ansprüche schon von esoterischen Gebieten abgrenzen. Relativ früh, etwa 1971, gab man dem Kind den Namen "Remote Viewing", auch, um diese spezielle Forschung gegenüber dem arg strapazierten Begriff "Parapsychologie" abzugrenzen. Am Anfang, als man medial begabte Menschen, sog. "Psychics" untersuchte, um dahinter zu kommen, was in ihnen eigentlich vorging, war der Begriff noch sehr unscharf definiert. Mit fortlaufender Forschung und der Konstruktion eines für alle anwendbaren Ablaufplans, des "Protokolls", wurde die Definition schärfer und bezog sich auf bestimmte, genau zu benennende Unterschiede zum allgemeinen spirituellen Tun.
Tanja G. schickte uns ein Feedback. Das haben wir zwar immer, es kommt aber selten vor, dass sich jemand die Mühe macht, die eigene Eindrücke einmal zusammnzufassen und auch etwas länger und detaillierter zu schreiben. Wir haben von vielen Interessenten erfahren, dass gerade fachliches Feedback wichtig ist. Schöne Gästebucheinträge haben wir sehr viele. Aber die veröffentlicht man nicht.
Der Artikel ist auf der Remote Viewing-News-Seite zu finden.
Remote Viewing nun auch in Lüneburg!
Wir freuen uns, dass interessierte Remote Viewer aus dem Bereich Lüneburger Heide nun auch eine Regionalgruppe ansprechen können, die sich zum Viewen und gegenseitigen Informationsaustausch treffen wird. Geleitet wird diese von Silke. die vor vielen Jahren bei der Remote Viewing Akademie ausgebildet wurde und in der Nähe ansässig ist. Silke kam von CQM und ihre Erfahrung und ihr ruhiges Coaching ist immer wieder ein Erlebnis. Danke für diesen Einsatz!
Infos und Kontakt
Die Aufschlussmethode erlernen

Angewandtes Remote Viewing in der psychotherapeutischen Arbeit
Dozentin: Tanja Quade (Heilpraktikerin für Psychotherapie)
Kosten: 500,00 € inkl. Skript, Getränke, Mittagssuppe und Mwst.
Tagesstruktur Fachseminar 16./17. November 2019
Tag 1
Training
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von Robert Riedzeck
Nun noch ein Wort zu Aufwand und Kosten. Ein Auftraggeber will schließlich wissen, was auf ihn durch die Hinzuziehung eines Remote Viewer- Teams an Kosten zukommt.
Um eine brauchbares Ergebnis zu erhalten, sollten mindestens zwei Monitor-Viewer-Teams an den Start gehen, des Team mit der identischen Aufgabenstellung. Besser wären drei Teams, aber hier sind Ressourcen meinst schon am Ende. Optimal wäre es natürlich, wenn die Teams zum selben Zeitpunkt das Target abarbeiten, so sind die Sessionergebnisse ab besten vergleichbar. Die Zeitpunkte zur Abarbeitung der Targets sollten also nicht zu weit auseinander liegen, eine Differenz von vierundzwanzig Stunden ist vertretbar. Randbedingungen im Business-Bereich sind oft sehr dynamisch, damit kann diesem Verhalten entsprochen werden.
Wenn davon ausgegangen wird, dass der Monitor die Vorbereitung, Auswertung und Präsentation der Sessionergebnisse selbst übernimmt, sind vier Personen dabei.
Dann könnte eine grobe Aufwandsabschätzung etwas wie folgt aussehen:
Abstimmung mit dem Auftraggeber
Anfahrt, Abstimmungsgespräch und Rückfahrt, sind in der Regel schwer abzuschätzen. Aus diesem Grunde wir hier eine Aufwandspauschale von 750 Euro angenommen.
Vorbereitung der Session durch den Monitor
Für die Formulierung des Targets und die Planung der Session wird ein Aufwand von ca. 1,5 Stunden angenommen.
Durchführung der Session
Hier sollte ebenfalls von ca. 1,5 Stunden ausgegangen werde. Gewöhnlich wechselt man mit dem Viewer vor und nach der Session noch einige Worte. Im Verlauf der Session kann es notwendig werden eine Pause einzulegen oder am Ende der Session eine Herausführung dranhängen zu müssen.
Auswertung der Session
Der zeitliche Aufwand für Auswertung der Sessionergebnisse kann sehr variieren, ein guter Durchschnittswert für den Anfang sind ca. 4 Stunden. Darin enthalten ist dann auch der Abgleich der Sessionergebnisse, wenn mehrere Sessions auf dasselbe Target gemacht wurden. Sind mehr als zwei Teams am Start, erhöht sich der zeitliche Aufwand möglicherweise.
Ausarbeitung einer Präsentation für den Auftraggeber
Auch hier sind die zeitlichen Aufwände nur grob abschätzbar und auch die finanzielle Leistungsfähigkeit des Auftraggebers sollte hier im Blick behalten werden. Ein Manntag (MT) sollte ausreichen.
Präsentation beim Auftraggeber
Der zeitliche Aufwand sollte mit 0,5 MT ausreichend sein, bei Präsentationen die umfangreicher sind, muss dann entsprechend mehr Zeit kalkuliert werden. Die Abschätzung der Reisekosten liegt hier bei 500 Euro.
Gesamtaufwand
Geht von einen moderaten Stundensatz von 80 Euro netto aus, ergibt sich der Gesamtaufwand wie folgt:
Abstimmung mit Auftraggeber 750,00 €
Vorbereitung der Session durch den Monitor 240,00 €
(zwei Monitore x1,5 Stunden x 80 Euro/Stunde)
Durchführung der Session 480,00 €
(vier Personen x 1,5 Stunden x 80 Euro/Stunde)
Auswertung der Session 320,00 €
Ausarbeitung der Präsentation 640,00 €
(1 MT zu 8 Stunden x 80 Euro/Stunde)
Präsentation beim Auftraggeber 820,00 €
(Reisekosten 500 Euro + 0,5 MT)
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Gesamtkosten 3250,00 €
Das sind die Nettokosten, die dem Auftraggeber in Rechnung gestellt werden. Zieht man davon die Kosten ab die entstehen, um diesen ganzen Prozess erfolgreich durchzustehen, bleibt nicht mehr so viel übrig. Auf diese Kostenrechnung wird hier verzichtet, da dies individuell sehr unterschiedlich sein kann.
Das hier beschriebene Beispiel soll nur einen groben Überblick über die Strukturen, Prozesse und Aufwände für das BRV aufzeigen.