Remote Viewing Akademie
Schulung - Forschung - Beratung

Die Veränderung des Protokolls seit 1996 (4)

Interaktion mit der Matrix

Alle diese Überlegungen führten auch dazu, sich mit dem interaktiven Aspekt des Remote Viewimng zu befassen. Es gab früher schon Andeutungen über eine „Stufe 7“ und ich hatte schon in den ersten Jahren Begegnungen damit gehabt. Nach meinen Erfahrungen war es zwingend, den Viewer nicht nur als Rezipienten zu betrachten, sondern auch den Aspekt, dass er wie alle anderen Personen auch Informationen in die Matrix hinauflädt.
Ich verzichtete jedoch zunächst darauf, hier zuviel an Informationen anzubieten und auch bestimmte, nicht existierende Grenzen zu diskutieren. Auch solche Themen wie eine Psychotherapie durch RV – 1998 schon bei meiner Frau ausprobiert, nachdem ihr Lieblingskater überfahren worden war, beließ ich zunächst im Schrank. (Erst vor wenigen Jahren gab es hier, auch durch befreundete Viewer angeregt, eine weitere Entwicklung.)

Auf jeden Fall setzte ich mich 2002 mit anderen Protokollen auseinander, fand aber beim Abgleich damit heraus, dass das CRV-Protokoll von Ingo Swann in allen Fällen überlegen war. Diese Diskussion fügte ich dann ins Lehrbuch 2 ein. Einige der Werkzeuge anderer Vorgehensweisen waren durchaus interessant und ich dachte, die Leser könnten davon etwas profitieren, wenn sie das eine oder andere ausprobierten.
2003, als der erste überregionale Remote Viewer-Verbund über das Internet ausgerufen wurde, hatte ich genügend Erfahrung mit Lernenden gesammelt, dass ich auch daran gehen konnte, den unübersichtlichen Werkzeugkasten der Stufe 6 zu ordnen.
Einige der Techniken hatten sich auch weiterentwickelt. Zum Beispiel fand ich heraus, dass man mit einem Zielgebiet oder einem Informationscluster darin so umgehen konnte wie im richtigen Leben mit einer Person. Natürlich ist zum Beispiel ein Tisch keine Person, aber das Gehirn hat die Form der Unterhaltung, also die Technik der Befragung und Beantwortung so sehr als Vorgehensweise implementiert, dass man ruhig darauf zurückgreifen konnte. Die Versuche, z.B. einen Tisch zu interviewen, waren so erfolgreich, dass ich dieses Werkzeug öfter mal benutzte.
Im Prinzip ist die Rubrik „Topics/Themen“ der Stufe 5 schon so etwas Ähnliches.
Die Ordnung der Werkzeuge nach Herkunft und Nutzen brachte auch mir einen besseren Überblick und einen neuen Spickzettel für intensive Sessions, wenn man mal nicht mehr wusste, was man als Monitor noch anwenden sollte.

 

Damit konnte man auch die Bewegungsübung, die wir kaum noch in voller Länge durchführten, überarbeiten. Später wurde diese Vorgehensweise durch Ed Dames als X-A/B-Technik veröffentlicht, als er daran ging, auch die Eingangsphase des CRV-Protokolls abzukürzen.
Meine Erfahrungen mit Remote Viewern brachten mich davon aber vollends ab, denn ich merkte, dass dieser kurzgefasste Einstieg den Neulingen einen frühen Erfolg verwehrte. Im Prinzip musste man schon geübt haben, um mit dieser Verkürzung nachhaltig Erfolg zu haben. Eine Begründung dafür fand ich erst Jahre später, als ich mir über die Umschaltprozesse im Gehirn klarer wurde.

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