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Langsam wird es eng für Gott und die Science-Fiction-Schreiber

Wissenschaftsticker

Jetzt ist auch einem gut computerisierten Forscher die Simulation des Universums gelungen. Er führte mit einer sehr großen, undifferenzierten Datenmenge den "Urknall" aus und beobachtet nun die Entwicklung des Universums. Dasfaszinierende Schauspiel entstand, als er der Datenmenge nur ein paar Störungen zufügte, ganz analog zur Superstring-Theorie, und plötzlich kam etwas in Gang, das sehr dem ähnelt, was Astronomen so vor die Linse kriegen. Mensch spielt also schonmal Gott. "Welt am Draht" von Daniel F. Galouye aus den sechziger Jahren, Simulation der ganzen Welt im Computer, wird Wirklichkeit. Da bleibt für SF-Schreiber bald nicht mehr viel übrig. Interessant ist übrigens, wie auffällig direkt jetzt international an den entsprechenden wichtigen Stellen unseres Wissens geforscht wird. Das könnte vielleicht der Grund sein, warum wir in den Zukunftssessions der letzten Jahre so baldige veränderungen in vielen relevanten Bereichen bekommen, vor allem im Energiesektor. Wenn dort nämlich die Gravitationskraft enträtselt wird, kann sich die Autobranche nur noch im Zusammenschluss zu einem einzigen Konzern retten. Manchmal ist es beängstigend, wie die kleinen Meldungen jeden Tag die aufgespannte Timeline füllen. Inzwischen fürchte ich auch schon, ähnlich wie einige Leser, dass das vierte Buch Mühlheim, "Wahrscheinlich Ferien auf dem Mars", indem von einer Cyborg-Zivilisation berichtet wird, in gar nicht mehr so ferner Zukunft Realität wird. Und das, was der o.g. Forscher gerade herausfindet, war eigentlich als Inhalt der Bücher 6-10 "Hüter der Wahrscheinlichkeit" gedacht. Es lohnt sich nicht mal mehr, Spekulationen in Romane umzusetzen. Man fühlt sich als Autor heute förmlich von der Forschung überrollt.

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,626876,00.html