Remote Viewing Akademie
Schulung - Forschung - Beratung

Remote Viewing im Fernsehen

Fernsehen

Galileo Mystery auf Pro 7 hat sich zur Aufgabe gemacht, Phanomenen wissenschaftlich nachzuspüren. Heute gab es auch ein Probe von Remote Viewing.und andere Hellseh-Shows. Ein Liechtensteiner Remote Viewer zeigte, wie man in wenigen Tagen einen normalen Menschen trainieren kann, "hellsichtig" zu sein. Die Erfolge dabei waren phänomenal. Dann sollte die Viewerin ein Beispiel in der Realität zeigen. Wie schon oft zeigte sich, dass sie der Präsenz und Aufmerksamkeit des Kamerateams nicht standhielt. Die lockere Atmosphäre des Trainings war dahin.

Man untersuchte PSI dann mit einer Frau, die behauptete, Gedanken empfangen zu können. Ihre Tocher sah weit entfernt Filme und die Mutter sollte die Inhalte beschreiben. Das tat sie auch ganz erstaunlich und hatte elf von 23 richtige Aussagen! Und das ohne Protokoll und sogar zeitnah! Das ist sensationell, aber der Moderator befand: nichts Besonderes, weniger als die Hälfte richtig. Die Wahrscheinlichkeit selbst für diesen Vorgang ist sehr klein. Der anwesende Hirnforscher konnte auch keine Ausschläge in dem Moment feststellen, in dem die Probandin eine Äußerung machte. Also gibts dieses PSI nicht. Um hinter das PSI-Geheimnis zu kommen, musste 1997 der Hirnforscher Haffelder iene Vielzahl der Kurven übereinanderlegen, die in Galileo Mystery zu sehen waren. Ergebnis: es gibt eine generelle Aktivität in bestimmten Gehirnbereichen, die dann zu hellsichtigen Äußerungen führt. Aber man muss bedenken, dass der Prozess im Gehirn sehr komplex ist. Die "emfpangenen" Informationen aus der Matrix müssen auch noch übersetzt werden. Das kann schon dauern und muss nicht unbedingt hier oder dort Ausschläge auslösen. Bei dem Produktionskonzept des "Infotainments" muss man sich ernstlich fragen, ob hier überhaupt aufgeklärt werden soll. Aber wenn nicht, was soll dann diese Sendung? Eine billige amerikanische Nachmittagsseife hat da mehr "Entertainment".

Am 14.11.2008 gab es eine Sendung über Wunderheiler. Der Geistheiler Franz Braun schaffte es tatsächlich, dass seine Versuchsperson, eine verzweifelte Allergikerin, drei Monate lang völlig ohne Beschwerden war. Danach hatte sie langsam wieder die gleichen Symptome. Urteil der Sendung: Der Geistheiler war erfolglos. Er hat sie ja nicht wirklich "geheilt". Was hätte ein Schulmediziner nach einer erfolglosen Allergiebehandlung (Und da kenne ich mich bestens aus!) gesagt? "Tja, da müssen wir nachbehandeln!" Mit Verlaub: eine hohe Cortisondosis hält auch nur drei Monate, wenn überhaupt, allerdings mit den inzwischen bekannten Nebenwirkungen. Da war der Geistheiler doch vorzuziehen oder? Und die Chance einer "Nachbehandlung" hatte er auch nicht.

http://www.prosieben.at/wissen/galileomystery/episoden/artikel/61237/