Remote Viewing Akademie
Schulung - Forschung - Beratung

Projekt DAX    im Zeitraum September-Oktober 2011

aufbereitet von Tabea Z.

Der deutsche Aktienindex (DAX) ist ein spannendes und bisweilen schwieriges Thema für Remote Viewer.
Zunächst einmal kann man festhalten, dass die DAX-Kurve generell rauf und runter geht, natürlich. Diese Bewegung richtig einzuschätzen ist für Anleger fundamental wichtig und entscheidet über Gewinne und Verluste. In den seit Anfang September 2011 abgehaltenen Sessions zur Entwicklung des DAX konnten einige wichtige Erkenntnisse gewonnen werden.

Um längerfristig richtige Tendenzen vorhersagen zu können, wurden im wöchentlichen Rhythmus Sessions abgehalten, wenn möglich hat man mehrere Viewer auf eine Woche angesetzt, um erhaltene Informationen nochmals zu bestätigen.

Hier in Kurzfassung eine  Darstellung der Ergebnisse. Die Voraussage der Viewer ist mit grüner Linie eingezeichnet.

Dax-Chart-02.09.-05.09











2. bis 5. 9. 2011

OverlayDax-Chart-02.09.-09.

2. bis 9. 9. 2011

Dax-Chart.19.09.-30.09

19. bis 30. 9. 2011

Dax-Chart-25.9.-02.10.2011

25.  9. bis 2. 10. 2011

Dax-Chart-10.10-16.10.2011

10.10. bis 16.10. 2011

Dax-Chart-16.10.-23.10.2011

16. 10. bis 22.10. 2011

Dax-Chart-23.10.-30.10

23.10. bis 30. 10 2011

Hat man nur eine begrenzte Anzahl von Viewern für ein solches Projekt, wird es schwierig für den Viewer, unbelastet, also ohne Vorahnung des abgefragten Themas, in die Session zu starten. In diesem Fall ist der Viewer Frontloaded, er weiß vorher schon, um was es geht.
Normalerweise ist das ein großes Problem, man kann dann eigentlich keine Session mehr durchführen. Denn hartnäckige Bilder im Kopf lassen kaum oder keinen Raum für den Viewer, neue Eindrücke zu generieren. Besonders in Verbindung mit dem Aspekt, dass oft aus diversen Medien bereits Informationen über die derzeitige politische oder wirtschaftliche Lage und die Entwicklung des DAX vorhanden sind, die man nur schwer vergessen kann. Schließlich hat man gerade wegen der Durchführung einer Studie auch fortwährend ein Auge auf diese Entwicklungen, um sie mit Session-Ergebnissen abzugleichen.
Generell gilt also: je mehr Viewer, desto besser.
Man kann dieses Problem umgehen und auch die abgefragten Tendenzen differenzierter festlegen, indem man ARV (Associative Remote Viewing) anwendet.
In dem Fall verknüpft man die Ergebnisse (DAX steigt/bleibt ungefähr gleich/fällt) mit drei möglichst unterschiedlichen Bildern. Die kann der Viewer dann wirklich nicht wissen.

Trotzdem ist auch bei Frontloading das Ideogramm des Viewers oft sehr Aussagekräftig, da er/sie darüber keine wirkliche Kontrolle hat. In dem berüchtigten Krakel sind die Grundinformationen der gesuchten Antwort auf eine Frage enthalten. Diesen geht man dann mit Hilfe des Protokolls weiter nach und generiert immer detailliertere Informationen, die im Falle des Frontloading dann aber durch die Phantasie des Viewers belastet sein können. Es hat sich also gezeigt, dass die DAX-Kurve auch mit dem Ideogramm abgleichbar ist und die Tendenzen richtig enthalten sind .
Während einer regulären Session zeichnet sich nun eine Richtung ab, die einer der Bild-Verknüpfungen meist deutlich zugeordnet werden kann. Das kann dann zum Beispiel bedeuten, dass in der anvisierten Woche die DAX-Kurve im Rahmen von 5% steigen soll.
Vergleicht man diese Aussicht nun mit der realen DAX-Kurve, kann es auch in der Zwischenzeit, tageweise, einen Einbruch in der Kurve geben. Letztlich findet sich nach Auswertung der Sessions die vorhergesagte Tendenz auch in der Gesamtansicht des geviewten Zeitraumes wieder.

Nach der bisherigen Erfahrung muss man sagen:
Ruhe bewahren und lernen, die Session-Ergebnisse richtig einzuordnen.
Wurde eine deutliche Tendenz nach oben geviewt, eventuell durch mehrere Sessions validiert, so hatte auch ein zunächst stetiger Abfall der Kurve zu Wochenbeginn noch gegen Ende durch einen deutlichen Anstieg wieder zu dem Ergebnis der Session geführt. Oder auch umgekehrt.
Wenn vorhergesagt wird, dass die Kurve ungefähr gleich bleibt, kann das natürlich ebenso bedeuten, dass Schwankungen in der Zwischenzeit vorliegen, die sich aber auf dem vorherigen Niveau einpendeln, also am Ende der Woche der Punktestand von Wochenbeginn wieder erreicht ist. Damit ist die Voraussage erfüllt, dass nach Ablauf der Woche alles in allem Der Index ungefähr gleich geblieben ist.
In den Momenten der Schwankung den Endpunkt der Voraussage im Blick zu haben, ist der nun geforderte Einsatz der Anleger. Denn nur so können sie einen Vorteil aus den Kenntnissen des Remote Viewing ziehen.
Eine Session kann aber noch weitere Daten hervorbringen. Nicht nur die verknüpften Bilder und die Tendenz des Ideogramms können zu den Ergebnissen zählen, sondern auch die Vorgänge an den Börsen und in der Politik selbst laden in vielen Sessions.
Die Vorgänge in der Welt, die alles in allem auch die Dax-Kurve beeinflussen, sind vielfach hoch komplex und so voller Energie, dass der Viewer einfach nicht daran vorbeikommt.
Der Viewer greift in einer Session im Allgemeinen gerne die interessantesten Aspekte auf. Die hitzigen Debatten und psychologischen Kämpfe auf der politischen Bühne, gerade in Bezug auf die Stabilisierung des Euro, können dann auch mal ein paar Bilder überdecken, die es zu viewen gilt.
So kommen plötzlich große Menschenmengen vor (auf keinem Bild vertreten), die hektisch und gestresst durcheinanderlaufen, diskutieren, hoffen und bangen. Schließlich mündet die Aufregung in Erleichterung, Jubel, Freude.
Auch hier lässt sich ein Ergebnis ausmachen, bezogen auf den gesichteten Zeitraum.
Diese stressigen Debatten und Sorgen bedeuten zunächst einen Abfall der Kurve. Enden diese Abläufe im Jubel, so geht sie natürlich wieder nach oben.
Es kann also passieren, dass das Ergebnis einer Session eine Mischung aus Bildverknüpfung und realistischer Sicht der momentanen Verhandlungen ist. Bei der Deutung und Einordnung der Teilaspekte muss man nun darauf achten, sowohl die Verknüpfungen, als auch die realen Hintergründe richtig einzuordnen.