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6.Mail vom 17. 3. 2011

Hallo Leute,

Pessimisten kommen besser an:

Sagt man das Schlimmste vorraus kriegt man mehr Zuhörer/Leser. Hat man sich dann doch geirrt ist auch keiner wirklich böse weil man zwar irregeführt wurde aber heil froh ist, dass es nun doch nicht soo schlimm ist. Derjenige, der die Dinge etwas optimistischer sieht ist hingegen schlechter dran. Man unterstellt ihm irgendwie immer, dass er die Leute absichtlich und niederträchtig in Sicherheit wiegen wollte nur, weil er sich der Panik die andere verbreiten nicht angeschlossen hat. Hingegen kann der Pessimist sich auf den Vorteil stützen, nicht wiederlegbar zu sein. Hat er das Schlimmste prophezeit und es war dann nur halb so schlimm, kann immer noch sagen es kann ja (irgendwann) noch schlimmer kommen. Dummerweise kommt es dann auch irgendwann mal schlimmer (nach dem ersten Weltkrieg hieß es nie wieder Krieg und doch folgte der zweite sogleich)! Die Zeit arbeitet also für den Pessimisten! Der Optimist hingegen wird nachteiliger Weise immer von der Realität widerlegt, weils ja, wenn nicht heute dann irgendwann, schlimmer kommt.

Ich frage mich inzwischen warum nicht auch ich einfach den Weltuntergang predige, schließlich könnte ich in spätestens 5 Milliarden Jahren Recht haben, wenn der Sonne (nach bisherigen physikalischem Stand) der Saft ausgeht und sie sich erst aufbläht und hier alles abfackelt und dann zu einem Häufchen Elend zusammen schrumpft. Warum kann ich nicht auch von halbwegs neutralen Ansichten (die daher instabil sind, weil sie jederzeit zu einer Seite kippen können) zum blinden, alles in Zweifel ziehenden, verängstigten Pessimisten werden? Wahrscheinlich deshalb nicht, weil die Aussicht in die Zukunft dann so schlecht wäre!?

Licht am Ende des Tunnels:

Gleich vorweg, die Lage in Fukushima 1 ist immer noch extrem ernst, hochgefährlich, katastrophal! Daran hat sich nichts geändert und das wollte ich auch nie beschönigen. Allerdings lege ich das Augenmerk gern darauf, was helfen könnte als nur in die Verzweiflung zu starren!

Ich hatte gestern ja schon einiges zur Problematik der Hubschraubereinsätze gesagt. Heute war in den Nachrichten zu hören, dass die Einsätze (zumindest zeitweise) wieder aufgenommen wurden. Auf den Aufnahmen konnte man sehen, dass die Piloten vor dem Reaktorgebäude(n) in die Kurve gingen um so die Wasserlast durch die Fliehkraft auszulenken und dann über dem Reaktorgebäude auszulösen. Hintergrund ist sicher der, dass man so versucht den Piloten die höhsten Strahlendosen direkt über dem Reaktor bzw. Brennelementbecken zu ersparen. Diese Methode setzt natürlich ziemliches fliegerisches Können und exaktes Timing voraus. Das ganze hat allerdings auch erhebliche Nachteile, so kommt nun noch weniger Wasser da an wo es hin soll. Ich hatte ja bereits erwähnt, dass es sich dort quasi um Punktziele und keine Flächenbrände handelt. Man zieht wohl auch den Einsatz von Löschflugzeugen in Erwägung. Sicher ist die Überlegung, dass aufgrund der höheren Fluggeschwindigkeit die Expositionszeit für die Besatzungen geringer ist und Flugzeuge auch weniger träge in der Steuerung sind als etwa die großen Chinook-Hubschrauber. Allerdings würde kein Mensch versuchen eine Badewanne mit einem Zerstäuber zu fluten. Insofern kann das schon als Akt der Verzweiflung gewertet werden.

Auch wurden wohl die Versuche mit Löschfahrzeugen/Wasserwerfern vom Boden aus zu kühlen zumindest zeitweise unterbrochen. Man erachtet die Strahlung als zu hoch. Meineransicht nach hat die Kühlung vom Boden zur Zeit die Aussicht auf größten Erfolg. Die Gründe hatte ich ja bereits dargelegt. Allerdings ist die Tatsache, dass man versucht das Personal (sowohl die Anlagenarbeiter als auch die Piloten) vor den extremsten Strahlungen zu schützen auch einen sehr positiven Aspekt. Kurz gesagt erachtet man es wohl vor Ort zur Zeit nicht für nötig dieses Risiko einzugehen. In Tschernobyl hieß es nur den Reaktor dicht kriegen egal wieviele Leute dabei draufgehen!

Natürlich besteht auch die Möglichkeit das sich die Leute weigern unter diesen Umständen zu arbeiten. Allerdings ist das bei der japanischen Mentalität (die ich allerdings nicht aus persönlichem Erleben kenne) kaum anzunehmen. Eine Möglichkeit wäre eventuell auch der Einsatz von Feuerlöschbooten, so nach dem Tsunami noch welche verfügbar sind. Diese haben Wasserkanonen von sehr hoher Reichweite und könnten von der den Reaktorblöcken abgewandten Seite her eventuell über die Maschinenhäuser hinweg spritzen. Im Moment ist echt jeder Tropfen Wasser dort einfach Gold wert auch wenn es nicht effektiv ist. Aus diesem Grund sind auch die Hubschraubereinsätze gerechtfertig.

Licht am Ende das Tunnels habe ich daher geschrieben, weil ich gestern Abend, nachdem ich die letzte Mail gesandt hatte erfahren habe, dass man wohl kurz davor steht die Reparatur einer Stromleitung nach Fukushima I fertig zustellen. Die Stromleitung könnte die Rettung sein sofern die Elektromotoren, Pumpen und Rohrleitungen der Nachkühlstänge noch halbwegs intakt sind. Damit böte sich die erste wirkliche Chance wieder Herr der Lage zu werden!!!

Die Dieselmotoren die als Notstromaggregate entsprechende Generatoren zur Stromversorgung der Pumpen der Zwischen-/ Nachkühlstränge antreiben sollten wurde (meiner Meinung nach) im laufenden Zustand durch den Tsunami überflutet und dadurch zerstört. Das hatte ich ja auch bereits erläutert. Die andere planmäßige Möglichkeit einen Reaktor nach dessen Abschaltung zu kühlen ist halt die, denn Strom nicht von den Notstromdieseln sondern durch das Netz zu beziehen. Sollte dies in kürze wieder möglich sein wäre es noch lange keine Entwarnung aber man hätte endlich einen Strohhalm zum greifen. Natürlich müsste diese Stromleitung unter allen Umständen durch Überlastung von anderen Verbrauchern (aber eigentlich ist da an der Küste nichts mehr) oder Beschädigung durch weitere Beben geschützt werden um wirklich längerfristig Sicherheit herzustellen.

Nochmal zur Strahlenbelastung:

http://www.grs.de/informationen-zur-lage-den-japanischen-kernkraftwerken-fukushima-onagawa-und-tokai

Jedenfalls geht aus einer der von der GRS angebotenen Grafiken (die wo auch die Schadenszustände der Anlage vermerkt sind) hervor, das am Anlagenzaun ca. 1,5 mSv/h Strahlung anliegen, das ist echt viel weil ja schon wieder einiges an Abstand zwischen den Reaktorgebäuden und dem Zaun liegt. Wahrscheinlich kommt die Dosisleistung dort nicht nur direkt von den Blöcken, denn dann müsste die Strahlung an den Blöcken so groß sein, dass dort jeder Arbeiter in Sekunden ausfällt. Es ist daher davon auszugehen, dass ein Großteil der am Haupttor gemessenen Dosisleistung von durch die Explosionen unmittelbar um das Kraftwerk verteilter Kontamination stammt. Wie ich gestern schon sagte ist das Arbeiten in Bereichen, die mit mehreren mSv/h Strahlung belastet sind ansich nur für sehr kurze Zeitspannen möglich aber in solchen Extremsituation um einiges streckbar gegenüber den üblichen Grenzwerten, wenn man eine
(wahrscheinliche) Gesundheitsschädigung des Personals zur Abwendung größerer Katastrophen in Kauf nimmt.

Nachtrag zu den Folgen:

Eine Sache von gestern möchte ich noch präzisieren. Als ich Szenarien beschrieb, wie die Folgen vor Ort aussehen könnten, wofür ich aber wirklich nicht qualifiziert bin, meinte ich, dass eine möglichst große Verteilung (Verdünnung) von den kurzlebigeren Isotopen (Monate, wenige
Jahre) wünschenswert wäre. Kurzlebige Isotope geben aufgrund der hohen Zerfallsrate große Dosisleistungen (Energie/Zeit) ab. Das Problem haben die Bedienungsmannschaften von Fukushima gerade. Neue Brennelemente die nur angereichertes Uran oder Plutonium enthalten haben keine großes Dosisleistung, weil deren Halbwertszeit extrem hoch ist und damit nur hier und da ein Teilchen seine Energie durch Kernzerfall an die Umgebung abgibt. Man kann sich problemlos ohne Abschirmung neben ein neues Brennelement stellen. Eines was frisch aus den Kern entnommen wurde (z.B. zur Revision so wie die meisten BE's im Abklingbecken in Block 4) bringt einen aufgrund der extremen Strahlung durch die kurzlebigeren Zerfallsprodukte in Sekunden um! Daher habe ich weite die Verteilung (jeder kriegt ein bisschen Strahlung ab) vorgezogen. Generell ist natürlich das Optimum, dass keine Kontamination austritt aber das ist schon zu spät. Man kann nun nur hoffen, dass es Zeug ist was nicht lange Ärger macht. Allerdings gibt es Austrittsmengen und Isotope wo eine möglichst enge räumliche Begrenzung wünschenswert ist. Schlicht deshalb weil man das Gelände dann sowieso völlig aufgeben muss! Es gilt also die zwei Fälle minimale Freisetzung und maximale Feisetzung (gerade wenn das Kerninventar durch die Luft fliegt) zu unterscheiden. Tschernobyl gehört zum letzteren Fall. Allerdings muss man beachten, dass seit dem Unglück dort weiterhin Menschen im Kernkraftwerk Tschernobyl arbeiten und den Zustand sowie die Strahlung überwachen!

Knackpunkt Block 4:

Wenn die Lage in Fukushima überhaupt irgendwie einschätzbar ist, so kann man nur sagen der Knackpunkt ist des Brennelementbecken in Block 4.
Bisher sind die drei betroffenen Sicherheitsbehälter, die unmittelbar um die Reaktoren gebaut sind (und nicht wie bei deutschen Druckwasser-reaktoren das BE-Becken mit einschließen) noch nicht sicher als beschädigt gemeldet. Laut GRS Block 1 intakt, Block 2 + 3 Schaden vermutet. Der Zustand des Sicherheitsbehälters in Block 4 ist egal, denn alle Brennelemente stehen im Brennelementbecken AUSSERHALB des Sicherheitsbehälters. Sprich die Wahrscheinlichkeit einer Eskalation nicht absehbaren Ausmaßes ist dort gegeben. Im Klartext schlimmstensfalls eine Kernschmelze oder sonstige Zerstörung der Brennelemente ohne Wasserbedeckung unter freiem Himmel!!! Das hätte dann im Gegensatz zu der Situation in den drei Reaktorblöcken echte Parallelen zu Tschernobyl!

Ich persönlich hoffe, dass man was die Blöcke 1-3 angeht mit einem blauem Auge davon kommen wird. Die Wahrscheinlichkeit dafür steigt enorm sobald wieder Netzstrom anliegt und die Nachkühlsysteme wieder arbeiten bzw. geflickt werden können. Dann wäre in den nächsten Wochen (es wird lange dauern) auch der Weg zu einem dauerhaft beherrschbaren Zustand der Anlage frei. Was das Brennelement Becken in Block 4 angeht kann ich im Moment keine Prognose abgeben. Einige sagen man hätte aus dem Hubschrauber noch Wasser drin gesehen andere sagen es wäre leer. Die Sache ist einfach da muss dringend Wasser rein und dann muss die Beckenkühlung (Nachkühlstränge) wieder in Betrieb gehen. Das gleiche gilt auch für alle anderen BE'-Becken der Anlage.

Immer optimistisch bleiben:

Ich bin noch optimistisch und hoffe, dass das so bleibt!!! Sollte keine weitere katastrophale Entwicklung eintreten werde ich auch erstmal keine weiteren Kommentare abgeben. Mindestens das Wochenende will ich noch abwarten, weil sich in den nächsten Tagen zum guten oder schlechten die Sache entscheiden wird. Die jetzige Kühlung ist unzureichend und erkauft nur Stunden oder Minuten bis eine dauerhafte Kühlung mit ordentlichem Volumenstrom sichergestellt werden muss. Das man noch Tage hat glaube ich nicht. Allerdings ist es auch ein gutes Zeichen, dass die Lage bisher noch hoffen lässt. Wäre man in Alaska könnte man auch schnee oder Gletschereis reinwerfen das streut nicht so wie Wasser aber das Beste ist und bleibt eine ordentliche Kühlung über die Nachkühlstränge...
Sollten diese nicht nur aufgrund der Stromversorgung sondern aufgrund massiver Schäden durch das Erdbeben nicht mehr funktionieren wechsle ich in das Lager der Pessimisten, dann auch mit Recht! Denn dann nützt die Stromleitung auch nicht all zu viel.

Es gebe immer noch mehr zu sagen, dennoch mache ich hier Schluss! Ich möchte nur nochmal zusammenfassen, dass diese kritische Lage aus meiner Sicht nicht durch das Erdbeben sondern durch die Überflutung der Notstromdiesel eingetreten ist. Zudem hat beigetragen, dass das Brennelementbecken nicht mit in einem Sicherheitsbehälter ist und man zudem noch ein völlig unzureichendes Dach drauf gebaut hat. Gerade ein vernünftiges Dach ist nötig, damit daran im Extremfall der erzeugte Wasserdampf kondensieren kann. Die in der Politik herraufbeschworene Neubewertung der Kernkraft in Deutschland halte ich für völlig verfehlt.
Was man draus lernen kann ist, dass man die Notstromdieselgebäude eben so auslegen muss, dass sie Wasser dicht sind und die Lufteinlässe bzw.
Auspussrohre sich bei Überflutung selbst schließen (Ubootschnorchel bei
Wellengang) so das der Dieselmotor nicht durch eindringendes Wasser zerstört wird. In Deutschland liegen soweit ich weiß neben Überlandleitungen an Masten auch Erdkabel zur Eigenversorgung der Kraftwerke im Notfall an. Diese dürften ein Beben eher überstehen als die Masten. Ggf. müssten man auch da Nachrüsten. Zudem sind in moderenen deutschen Druckwasserreaktoren die Sicherheitsbehälter
(Stahl+Betonkugel) so ausgelegt, dass sie neben dem Reaktor auch das BE-Becken umschließen. Eine Kugel ist bezüglich Druckbelastung die Idealform. Zudem muss man halt tatsächlich alte Reaktoren, die eben diese Standards aufgrund des Entwicklungsstandes in der Zeit in der Sie gebaut wurden nicht haben abschalten und zurückbauen. Der Ausfall an Kraftwerksleistung wäre in diesem Fall nicht so schlimm wie bei einer Totalstilllegung aller Anlagen, da gerade die älteren Anlagen auch weniger elektrische Leistung haben. Glücklicherweise habe ich diese Auffassung schon immer Vertreten, was mir Freunde bestätigen werden, so dass ich nun keines Fall, wie viele Politiker, als geleuterter Sünder dastehen muss!

Da die deutschen Kernkraftwerke erwiesener Maßen zur Weltspitze gehören, was Verfügbarkeit und Sicherheit angeht, so kann ich nur sagen, dass die Anlagen innerhalb unserer Landesgrenzen das geringste Problem darstellen. Man braucht nur nach Großbritannien oder Schweden usw.
zuschauen. Die betreiben uralte Reaktoren und erwägen erst seit wenigen Jahren den Umstieg auf modernere Baumuster was noch Jahre dauern wird.
Sprich eine deutsche Insellösung (ggf. durch Sofortabschaltung aller
Anlagen) wäre auch nur politisches Blendwert! Die Welt wird in den nächsten Jahrzehnten nicht aus der Nutzung der Atomkraft rauskommen, daran ändern auch Menschenketten, Demos, Blockaden und berechtigte Kritik genauso wie blinde Panikmache garnichts! Dennoch finde ich den Ausbau andere Energiequellen, die nichts außer den Kosten für die Anlagen und das Verteilernetz kosten völlig richtig. Alle sollen ihren Beitrag leisten! Glücklicherweise habe ich auch das schon immer gesagt.

Öl um die halbe Welt zu karren nur ums hier abzuflackeln ist ja auch keine Lösung. Das gleiche gilt bei Kohle. Übrigens schweigt man sich ein halbes Jahr später über die extreme Katastrophe im Golf von Mexiko schön aus. Niemand fordert die Aufgabe der Offshore-Ölforderung. Mehrere Tankerunglücke mit verheerenden Umweltschäden haben auch nicht zu deren Verbot geführt. Die Umweltschäden durch das BP-Unglück schätze ich für die Umwelt als wesentlich schlimmer ein als Tschernobyl. Ob man nun die CO2-Problematik ernst nimmt oder nicht. Zu solcher Heuchelei wie einem "CO2-freien Kohlekraftwerk" darf es auch nicht kommen. Bei jeder Verbrennung entsteht CO2 und es im Boden zu verklappen bringt auch rießige Gefahren (Versäuerung des Bondens bzw. im Extremfall Erstickung größerer Bevölkerungsteile bei schlagartiger Freisetzung z.B. bei einem Erdbeben. Mir scheint die Wahrnehmung chemischer Gefahren, die sich durchaus mit den nuklearen messen können oder diese auch übertreffen in der Bevölkerung zu wenig ausgeprägt. Nur wenn ein Strahlenzeichen drauf ist drehen alle durch.

Ich habe mich gefragt woran das wohl liegen mag. Wahrscheinlich wurde während des kalten Krieges dessen Front ja auch durch Deutschland lief die Urangst der nuklearen Totalvernichtung des Lebens geweckt. Gegen russische und amerikanische Raketensilos konnte man nichts machen, eigene hatte man nicht also blieben als Ziel der eigenen Angst nur Kernkraftwerke übrig und in zwischen ist es halt Teil unserer Kultur geworden.(Berechtigte und fachlich fundierte Kritik z.B. an Mängeln möchte ich hiermit keinesfalls angreifen!). In Frankreich ist die Lage völlig anders. Dort stellten die Atomwaffen die Unabhängigkeit und nationale Eigenständigkeit sicher. Kurz gesagt egal wie viele Panzer und Bodentruppen der Gegner (das war sehr oft Deutschland) hat ist egal denn mit Nuklearwaffen spielt man in einer anderen Liga. Ebenso stellt die Atomkraft die Unabhängigkeit vom Öl sicher. Obwohl Atomkraft in Frankreich auch nicht völlig unkritisch gesehen wird (und das ist gut
so!!!) unterbleiben doch die in Deutschland üblichen Exzesse.

An dieser Stelle soll nun wirklich Schluss sein. Ich bitte mir nachzusehen, dass ich diese Texte immer mit heißer Nadel in kurzer Zeit geschrieben habe. Man merkt es ihnen sicher an. Aber wenn sich die Ereignisse überschlagen ist Zeit halt ein knappes Gut. Alles was ich geschrieben habe habe ich nach besten Wissen und Gewissen geschrieben.
Ich hoffe sehr auf einem klimpflichen Ausgang der Ereignisse in Fukushima und wäre glücklich wenn nun auch für euch als "Laien" alles etwas klarer einschätzbar ist als es die Angaben der Medien erlauben.
Dennoch kann alles was ich gesagt habe völlig flasch sein, da ich ja nur auf Basis meines Wissen Einschätzungen anstellen kann. Das schließt die Möglichkeit völlig flascher Grundannahmen mit ein! Dennoch bin ich trotz immer noch bestehender höchster Gefahr optimistisch und würde das gern auch bleiben!

Liebe Grüße

Marco