Remote Viewing Akademie
Schulung - Forschung - Beratung

Remote Viewing als Beruf

Dass gute Remote Viewer ausgesprochen gesucht sind, ist seit einigen Jahren kein Geheimn is mehr. Dass sich damit auch Geld verdienen läßt, muss nicht weiter erläutert werden. In den vergangenen Jahren wurden dazu einige Geschäftskonzepte erörtert und ausprobiert, zum Beispiel das des selbsternannten Erfolgs-Managers Dr. h.c. Raik Fischer. In bewährter Bankersprache stellte er beim großen deutschen RV-Treffen 2006 sein New-Economy-Konzept vor mit fast 100.000.-€ Jahresgehalt und Dienstwagen. Damals fand sich unter den Teilnehmern des Treffens kein einziger, der das Angebot annehmen wollte, weil die Arbeitsbedingungen äußerst problematisch erschienen und einige sich darüber empörten, dass der zu erwartende Druck die Viewer "ausbrennen" würde, wie man bereits in amerikanischen Teams seit beginn der Methode erfahren konnte.

In den letzten Tagen haben einige der deutschen Viewer ein neues Angebot erhalten, von der gleichen Firma, nämlich RAIK FISCHER INTERNATIONAL, diesmal aus London, wo nun aus juristischen Gründen der Sitz der Firma ist. Dr. h.c. Raik Fischer warb sehr intensiv um Remote Viewer, bietet für eine Vermittlung auch ca. 1000.- € an. Natürlich entspann sich sofort eine interne Diskussion in der RV-Szene, wie seriös dieses neuerliche Angebot zu betrachten sei. Hierbei störten wiederum die Arbeitsbedingungen die Viewer am meisten, denn das Fischer-Konzept beinhaltet eine ungemein hohe Erwartungshaltung. Wer nicht mindesten 75% richtige Daten liefert, kann leider nicht bezahlt werden. Nun hat selbst Uri Geller erfashren müssen, dass Erwartungsdruck jede gute Leistung unterbindet, was eng im Zusammenhang steht mit der Art, wie PSI im Gehirn bearbeitet wird. Man muss an dieser Stelle vorsichtig anmerken, dass jemand, der dieses Konzept anbietet, bestimmte grundsätzlich Erkenntnisse der modernen Gehirnforschung in Theorie und Praxis ignoriert. Auch begleitendes Coaching hilft hier nicht, es wirkt eher wie Gehirn-Doping, was später zu katastrophalen Folgen führen kann. Remote Viewing mit Interesse und Spaß betrieben, kann sehr wirkungsvoll sein. Wenn der Spaß darin besteht, sich das Geld auszumalen, dass man beim Versagen nicht bekommen würde, ist das Betriebsklima schon vergiftet. Dazu gibt es noch eine Fülle andere Ungereimtheiten in den Details des Angebots. Interessant dazu die Stellungnahme von Martina Bacher, wer es gern aus ihrer Sicht lesen möchte.

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